Josef Brainins Debüt-Roman »Der Staubleser« erschien 2013
im Braumüller Verlag und erreichte noch im selben Jahr die zweite Auflage. Nach
mehreren Berufsjahren in der Verlagsbranche kennt Brainin aber den Buchmarkt nicht
nur als Autor, sondern auch aus der Sicht anderer Beteiligter. Nun liegt mit der
»Bestsellerin« sein zweites Buch auf, das amüsanten Branchenzynismus übt,
hellsichtige Konstrukte, reale Bedrohungen und irreale Fluchtmöglichkeiten
entwickelt. Mit der ihm eigenen Sprachfreude gelingt es Brainin, ein nicht immer
ganz ernstes, aber sicherlich ernst zu nehmendes Bild der Welt der Verlage, der
Schreibenden und der Lesenden zu zeichnen, das vielleicht nicht ganz so ist, aber so
sein könnte.